An den Zweigen an der Basis von Blüten- und Blattknospen, an Beschneidungswunden oder an der Basis von Spornen, die bernsteinfarbenes Gummi absondern; Krebswucherungen breiten sich im Winter nach oben aus und bilden eingesunkene Bereiche; wenn der Erreger in ruhende Knospen eindringt, können diese im Frühjahr abgetötet werden oder normal austreiben, bevor sie im Frühsommer kollabieren; infizierte Knospen können symptomlos sein.
Erreger
Bakterium
Entwicklungsbedingungen der Krankheit
Das Auftreten der Krankheit begünstigt hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen im Frühjahr; junge Bäume sind besonders empfindlich; Bäume, die auf schlecht entwässerten sandigen Böden wachsen, sind ebenfalls empfindlich.
Bekämpfungsmethoden
Sicherstellen, dass eine geeignete Aprikosensorte und Unterlage entsprechend der geografischen Lage und den Umweltbedingungen ausgewählt wird, um Baumstress zu vermeiden, der den Baum anfällig für die Krebskrankheit macht; vor der Blüte ein schützendes Kupferspray auf die Bäume auftragen; Bäume im Frühsommer beschneiden, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu verringern.
Wurzelkropf
Symptome
Gallen an der Wurzel und/oder der Krone des Baumes, die von mit bloßem Auge nicht erkennbar bis zu einem Durchmesser von 10 cm variieren können; die Gallen werden zunächst als schnell wachsende, weiße, fleischige Schwellungen sichtbar, die sich von hautfarben zu braun verfärben; Gallen entwickeln sich typischerweise an einer Wundstelle, und im nächsten Jahr bilden sich neue Gallen neben den alten.
Erreger
Bakterium
Entwicklungsbedingungen der Krankheit
Die Infektion mit Wurzelkropf beginnt an Stellen mit Pflanzenwunden; schlecht entwässerte, alkalische Böden und frühere Fraßschäden durch Nematoden begünstigen das Auftreten der Krankheit.
Bekämpfungsmethoden
Die chemische Bekämpfung der Krankheit ist im Allgemeinen unwirksam; für die kommerzielle Produktion ist eine wirksame bakterielle biologische Bekämpfung verfügbar; zu den kulturellen Bekämpfungsmethoden gehören: das Pflanzen von ausschließlich zertifiziertem, krankheitsfreiem Material, das Pflanzen von Aprikosen in gut entwässerten Boden, der Fruchtwechsel auf infizierten Feldern mit einer Nicht-Wirtspflanze vor der Aprikosenpflanzung sowie gute Hygienepraktiken.