Ein weiblicher Schmetterling legt im Laufe seines Lebens etwa 800 Eier. Diese Eier werden in der Regel einzeln oder in kleinen Gruppen an den Quadraten (Fruchtknospen), Blüten und Kapseln der Baumwollpflanzen abgelegt und schlüpfen innerhalb von 4-12 Tagen. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven sind anfangs glänzend weiß und haben rosa Flecken. Im ersten Stadium ernährt sich die Larve von ihrer eigenen Eischale oder von Pflanzen. Danach dringt sie schnell in das Quadrat, die Blüte und die Kapsel ein und verbirgt sich dort. Während des aus fünf Stadien bestehenden Larvenstadiums nimmt sie im dritten Stadium eine rosa Farbe an, wovon sie ihren Namen hat. Im letzten Stadium verdunkelt sich die Farbe weiter zu einem rötlichen Rosa. Das Larvenstadium dauert etwa 15 Tage. Die reife Larve bohrt ein Loch in die Kapselschale, tritt aus und lässt sich auf den Boden herab. Hier verbringt sie das Puppenstadium, das im Sommer normalerweise 8-10 Tage dauert. Im Herbst, wenn das Wetter kühler wird und die Tage kürzer werden, treten die Larven in die Diapause ein. Sie überwintern meist in tauben Kapseln oder im Baumwollsamen (Çiğit). Mit dem Einzug des Frühlings, Ende März oder Anfang April, beginnen die erwachsenen Schmetterlinge zu schlüpfen.
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