Gewächshaus-Automatisierungsprodukte: Ich erkläre jedes System, das ich in meinem Gewächshaus verwende
Es ist 2 Jahre her, seit ich zur Gewächshaus-Automatisierung gewechselt bin. In dieser Zeit habe ich Dutzende von Produkten getestet, einige ausgetauscht und einige aufgerüstet. In diesem Artikel werde ich Ihnen jedes Produkt, das ich in meinem Gewächshaus verwende, im Detail vorstellen. Zusammen mit technischen Merkmalen, der tatsächlichen Leistung, Vorteilen und Nachteilen.
Lassen Sie uns anfangen.
Inhaltsverzeichnis
- Automatische Fenstersteuerungssysteme
- CO₂-Feuchtigkeits-Temperatur-Überwachungssensoren
- Intelligente Ventilsteuerungssysteme
- Bodenfeuchtigkeits- und EC-Sensoren
- Fertigationssysteme (Düngung)
- Klimastation
1. Automatisches Gewächshaus-Fenstersteuerungssystem
Warum brauchte ich es?
In meinem Gewächshaus gibt es 12 Fenster. Im manuellen System bin ich jeden Morgen um 6 Uhr aufgestanden, um die Fenster zu öffnen, und habe sie abends um 19 Uhr geschlossen. Aber das Problem war: Mittags stieg die Temperatur plötzlich an, was ich nicht bemerkte. Die Pflanzen gerieten unter Stress, und der Ertrag sank.
Eines Tages habe ich mittags im Gewächshaus 38°C gemessen. An diesem Tag beschloss ich, ein automatisches Fenstersystem zu kaufen.

Technische Merkmale
Esular Intelligentes Gewächshaus-Fenstersteuerungspanel
- Motortyp: AC-Asynchronmotorsteuerung
- Fensterkapazität: Einzel- oder Doppelfenstermodelle
- Kommunikation: Drahtlose LoRaWAN-Technologie
- Steuerungstyp: Temperaturbasiert automatisch + manuell
- Sicherheit: Windsensor-Integration
- Versorgung: 220V AC (mit Transformator)
- Schutzklasse: IP54 (außenbereichsbeständig)
Wie funktioniert es?
Das System arbeitet in 3 Modi:
1. Automatischer Modus: Wenn die Temperatur 26°C überschreitet, öffnen sich die Fenster schrittweise. Bei 28°C öffnen sie sich vollständig. Wenn die Temperatur sinkt, schließen sie sich automatisch.
2. Manueller Modus: Über die mobile App kann ich sie jederzeit öffnen und schließen. Ich kontrolliere sie sogar, wenn ich in Istanbul bin.
3. Notfallmodus: Wenn die Windgeschwindigkeit 40 km/h überschreitet, schließt das System die Fenster automatisch. Das Risiko für Glasbruch wurde auf Null reduziert.
Tatsächliche Leistung
Im ersten Monat habe ich Folgendes beobachtet:
✓ Die Temperaturschwankungen im Gewächshaus sanken um 60%
✓ Der Pflanzenstress ging deutlich zurück
✓ Da der Wärmeverlust in der Nacht verhindert wurde, stieg die Brennstoffersparnis um 38%
✓ Die Luftzirkulation verbesserte sich, das Problem mit Schimmelpilzen ist vorbei
2. CO₂-Feuchtigkeits-Temperatur-Überwachungssensor
Die "intelligenten Augen" meines Gewächshauses
Diese Sensoren sind das Gehirn der Gewächshaus-Automatisierung. Alles funktioniert nach diesen Daten. Zuerst dachte ich: "Ein Sensor, der nur die Temperatur misst, reicht aus". Ich habe mich geirrt.

Technische Merkmale
CO₂-Messung:
- NDIR (Nicht-dispersive Infrarot)-Sensortechnologie
- Messbereich: 400-10.000 ppm
- Genauigkeit: ±(30 ppm + 3%)
- Kalibrierung: Automatisch, jährliche manuelle Kontrolle empfohlen
Temperaturmessung:
- Messbereich: -40°C bis +125°C
- Genauigkeit: ±0.2°C
- Reaktionszeit: 30 Sekunden
Feuchtigkeitsmessung:
- Messbereich: 0-100% RH
- Genauigkeit: ±2% RH
- Beständigkeit: Kondensationsgeschützt
Energie und Kommunikation:
- Mit Solarpanel (2W Panel)
- Wiederaufladbare Lithium-Batterie (Backup)
- LoRaWAN-Protokoll
- Reichweite: 10+ km (im freien Feld)
- Batterielebensdauer: 5+ Jahre
Warum ist die CO₂-Messung wichtig?
Zuerst dachte ich: "Was nützt mir CO₂?" Dann habe ich recherchiert:
Fotosynthese und CO₂: Pflanzen nutzen CO₂ für die Fotosynthese. In der normalen Luft gibt es 400 ppm CO₂. Aber in einem geschlossenen Gewächshaus steigt dieser Wert nachts auf 1000-1200 ppm (Pflanzenatmung) und sinkt tagsüber unter 300 ppm.
Meine Erfahrung: Nach der Installation des CO₂-Sensors bemerkte ich Folgendes: Zwischen 9 und 10 Uhr morgens sinkt der CO₂-Gehalt auf 280 ppm. Zu diesen Zeiten öffne ich die Fenster, um CO₂ aus der Außenluft zuzuführen. Das Ergebnis? Der Tomatenertrag stieg.
Wie viele Sensoren werden im Gewächshaus benötigt?
Das ist eine kritische Frage. Hier sind meine Erfahrungen:
500-1.000 m² Gewächshaus: 1 Sensor ausreichend
1.000-2.500 m² Gewächshaus: 2-3 Sensoren ideal (Ecken + Zentrum)
2.500+ m² Gewächshaus: 4+ Sensoren (für Mikroklima-Unterschiede)
In meinem 2.500 m² großen Gewächshaus verwende ich 4 Sensoren. Die Nordseite des Gewächshauses ist 3-4°C kälter als die Südseite, und die Luftfeuchtigkeit ist um 10% höher. Diesen Unterschied konnte ich erst durch mehrere Sensoren feststellen.
Funktionen der mobilen App
Echtzeit-Überwachung: Alle 5 Minuten kommen Daten an. Ich kann sie in Grafiken sehen.
Alarme: Bei kritischen Werten wird eine Benachrichtigung an das Telefon gesendet:
- Temperatur über 30°C → Warnung zum Öffnen des Fensters
- Feuchtigkeit über 90% → Belüftungswarnung
- CO₂ unter 250 ppm → Ergänzung erforderlich
Historische Datenanalyse: Ich kann mir die Daten eines ganzen Jahres ansehen. Ich sehe, wie viel Energie ich in welchen Monaten verbraucht habe.

3. Drahtloses intelligentes Ventilsteuerungssystem
Meine Bewässerungsrevolution begann hier
Früher habe ich die Bewässerungszeiten nach Schätzung festgelegt. Die Logik "Heute ist es heiß, ich gieße ein bisschen". Manchmal habe ich zu viel gegossen (Wurzelfäule), manchmal zu wenig (Pflanzenstress).
Das drahtlose Ventilsteuerungssystem von Esular hat alles verändert. Jetzt senden die Bodensensoren die Daten, und das System entscheidet automatisch.
Technische Merkmale
Drahtlose intelligente Ventilsteuerungseinheit
- Ventilkapazität: 4 oder 8 Ventilausgänge
- Ventiltyp: 9V Latch-Magnetventile
- Kommunikation: LoRaWAN (5-10 km Reichweite)
- Energie: Solarpanel (10W) + wiederaufladbare Batterie
- Drucküberwachung: Optionaler Drucksensor
- Wasserzähler-Integration: Impulszähler
- Schutz: IP68 (wasserdicht)
- Installation: Feld, Gewächshaus, Garten
Bewässerungsmodi
1. Timer-basiert:
Die klassische Methode. Jeden Tag um 7:00 Uhr 20 Minuten Bewässerung. Einfach, aber ineffizient.
2. Bodenfeuchtigkeitssensor-gesteuert:
Wenn die Bodenfeuchtigkeit unter 40% sinkt, beginnt die automatische Bewässerung. Bei 60% stoppt sie. Ich benutze diesen Modus, die Wasserersparnis ist höher.
3. Wetteradaptiv:
Wenn es geregnet hat, wird die Bewässerung abgebrochen. Wenn es heiß ist, verlängert sich die Bewässerungszeit. Das intelligente System stellt sich selbst ein.
4. Szenariobasiert:
Montags Setzlinge 10 Minuten, Gemüse 25 Minuten. Unterschiedliche Programme für jeden Bereich.
Echtes Nutzungsszenario
6:30 Uhr morgens – Beginn der automatischen Bewässerung:
Der Bodenfeuchtigkeitssensor zeigt 38% an. Das System öffnet Ventil Nummer 1. Der Tomatenbereich wird bewässert.
6:50 Uhr morgens – Feuchtigkeit hat 58% erreicht:
Das System schließt das Ventil. Genau pünktlich, nicht zu viel und nicht zu wenig.
12:00 Uhr mittags – Zweite Bewässerungsanforderung:
Die Temperatur beträgt 32°C, der Boden trocknet schnell aus. Die Feuchtigkeit ist auf 42% gesunken. Das System startet die 2. Bewässerung.
18:00 Uhr abends – Wetterkontrolle:
Morgen wird es regnen. Das System bricht die morgendliche Bewässerung ab.
4. Bodenfeuchtigkeits-EC-Temperatursensoren
Die "Sprache" der Pflanze verstehen
Eine Pflanze kann nicht sprechen, aber der Wurzelbereich erzählt alles. Bodenfeuchtigkeit, Salzgehalt, Temperatur… Ohne diese Daten zu kennen, kann kein moderner Gewächshausanbau betrieben werden.
Die Bodensensoren von Esular gibt es in 3 verschiedenen Modellen. Ich habe sie alle getestet und werde erklären, welches ich wofür verwende.

Modell 1: Einstufig (30 cm)
Technische Merkmale:
- Messtiefe: 30 cm
- Parameter: Feuchtigkeit + Temperatur
- Kommunikation: LoRa/LoRaWAN
- Energie: Solarpanel + Batterie
- Batterielebensdauer: 10 Jahre
- Genauigkeit: Feuchtigkeit ±3%, Temperatur ±0.5°C
Einsatzbereich:
Topfproduktion, Setzlingsgewächshäuser, flachwurzelnde Pflanzen (Salat, Basilikum)
Meine Verwendung:
In meiner Setzlingsabteilung verwende ich 2 Stück. Setzlinge sind ohnehin flachwurzler, da reichen 30 cm aus.
Vorteile:
- Das preisgünstigste Modell
- Sehr einfache Installation
- Ideal für kleine Flächen
Modell 2: 3 Stufen (30-60-90 cm) ⭐ MEINE WAHL
Technische Merkmale:
- Messtiefen: 30 cm, 60 cm, 90 cm
- Parameter: Feuchtigkeit + Temperatur auf 3 Ebenen
- Kommunikation: LoRaWAN
- Energie: Solarpanel (5W) + Lithium-Batterie
- Batterielebensdauer: 8-10 Jahre
- Datenfrequenz: Alle 15 Minuten
Einsatzbereich:
Mittel- bis tiefwurzelndes Gemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken
Meine Verwendung:
In meinem Tomatengewächshaus verwende ich 6 dieser Sensoren. Es ist mein bevorzugtes Modell.
Warum dieses Modell?
Bei Tomaten reicht das Wurzelsystem bis in eine Tiefe von 60-80 cm. Mit einem einstufigen Sensor sieht man nur die Oberflächenfeuchtigkeit. Aber mit 3 Stufen habe ich Folgendes gelernt:
✓ Oberfläche (30 cm): Trocknet schnell, tägliche Verfolgung
✓ Mitte (60 cm): Hauptwurzelbereich, kritisches Niveau
✓ Tiefe (90 cm): Kontrolle der Wasseransammlung
Echtes Ereignis: Eines Tages sah die Oberflächenfeuchtigkeit mit 45% normal aus. Aber in 60 cm Tiefe waren es 28% (trocken) und in 90 cm 75% (sehr nass). Das heißt, ich hatte die Oberfläche bewässert, aber der mittlere Wurzelbereich war ohne Wasser geblieben und am Boden hatte sich Wasser angesammelt. Das Drainageproblem habe ich mit diesem Sensor festgestellt.
Vorteile:
- Man sieht das gesamte Wurzelprofil
- Sehr präzises Bewässerungs-Timing
- Früherkennung von Drainageproblemen
- Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
Modell 3: 4 Stufen + EC (30-60-90-120 cm) 🏆 PREMIUM
Technische Merkmale:
- Messtiefen: 30, 60, 90, 120 cm
- Parameter: Feuchtigkeit + EC (Salzgehalt) + Temperatur
- EC-Messbereich: 0-8 dS/m
- Kommunikation: LoRaWAN
- Energie: Großes Solarpanel (10W) + Kondensator
- Datenfrequenz: Alle 10 Minuten
Einsatzbereich:
Professionelle Produktion, Exportqualität, Gewächshäuser mit Fertigationssystemen
Meine Verwendung:
In dem speziellen Bereich, in dem ich Exportware produziere, verwende ich 2 Stück. Kritisches Element für die Düngung.
Was ist EC (elektrische Leitfähigkeit)?
EC misst die Salzkonzentration im Boden. Es zeigt also an, wie viel Dünger sich angesammelt hat.
Ideale EC-Werte:
- Tomate: 2.0-3.5 dS/m
- Gurke: 1.7-2.5 dS/m
- Paprika: 1.5-2.5 dS/m
Wenn der EC-Wert zu hoch ist: Die Pflanze kann kein Wasser aufnehmen (Salzverbrennung), die Blätter werden gelb.
Wenn der EC-Wert zu niedrig ist: Die Pflanze ist "hungrig", die Entwicklung verlangsamt sich.
Echte Erfahrung: Bei Tomaten halte ich den EC-Wert bei 3.2 dS/m. Die Fruchtqualität ist A+, der Zuckergehalt hoch. Aber eine Woche vor dem Export senke ich den EC auf 2.5 (mehr Wasser), wodurch die Fruchtgröße zunimmt.
Vorteile:
- Präzise Verfolgung der Düngung
- Durch 120 cm Tiefe Kontrolle der Tiefendrainage
- Unverzichtbar für die professionelle Produktion
- Reduziert den Chemikalienverbrauch

5. Fertigationssysteme (Intelligente Düngung)
Dünger ist nicht mehr "einfach gießen", sondern "ernähren"
Früher habe ich die Düngung so gemacht: Einmal pro Woche 10 kg Dünger, mit Wasser mischen, gießen. Das Ergebnis? Manchmal erhielt die Pflanze zu viel Dünger (Verbrennung), manchmal zu wenig (kein Wachstum), und es war immer Geldverschwendung.
Das Esular Smart Agro Fertigationssystem hat mich gelehrt, präzise zu düngen.
Smart Agro Mini – Einsteiger-Level
Technische Merkmale:
- Steuerung von 2 Düngertanks
- pH- und EC-Messung/Steuerung
- Kapazität: 1000 L/h Bewässerung
- Kommunikation: GSM/WiFi
- Pumpe: Peristaltik (säure-basen-beständig)
- Automatisierung: Einfaches Szenario
Einsatzbereich:
500-1.500 m² kleine bis mittlere Gewächshäuser, Hobbyproduktion
Wie funktioniert es?
- Ziel-pH: 6.0, Ziel-EC: 2.5 dS/m
- Das Bewässerungswasser kommt mit pH 7.2 und EC 0.4 an
- Das System fügt automatisch Säure hinzu → pH sinkt auf 6.0
- Das System fügt automatisch Dünger hinzu → EC steigt auf 2.5
- Die fertige Nährstofflösung geht an die Pflanzen
Ergebnisse:
✓ Düngerersparnis: 22% (Nutzung in exakter Dosierung)
✓ Pflanzenwachstum: 18% schneller
✓ Fruchtqualität: Homogener
✓ Arbeitsaufwand: Kein manuelles Mischen
Smart Agro Max – Professionelles System ⭐
Technische Merkmale:
- Steuerung von 4 Düngertanks
- Fortschrittliche pH + EC Sensoren (industriell)
- Kapazität: 2000 L/h
- Kommunikation: LoRaWAN + GSM/WiFi (doppeltes Backup)
- Pumpe: Industrielle Peristaltik (50.000 Stunden Lebensdauer)
- Automatisierung: Fortgeschrittenes Szenario, Timer
- Berichterstattung: PDF-Ausgabe, Excel-Export
Einsatzbereich:
1.500-5.000 m² mittlere bis große Gewächshäuser, kommerzielle Produktion

Fortgeschrittene Funktionen:
1. Automatisierung nach Vegetationsperiode:
- Setzlingsphase: EC 1.8, mehr Stickstoff
- Blütephase: EC 2.3, mehr Phosphor
- Fruchtphase: EC 2.8, mehr Kalium
Ich habe die Perioden im System programmiert, es wechselt automatisch.
2. Wetterintegration:
An regnerischen Tagen senkt es den EC-Wert (die Pflanze nimmt weniger Dünger auf), an sonnigen Tagen erhöht es ihn.
3. Detaillierte Berichterstattung:
Jeden Monat kommt ein PDF-Bericht:
- Gesamter Düngerverbrauch (kg)
- Tägliche EC-pH-Grafiken
- Kostenanalyse
Smart Agro Maxi – Industrielle Lösung 🏆
Dieses Modell habe ich noch nicht benutzt, aber ich habe es im 8.000 m² großen Gewächshaus eines benachbarten Produzenten gesehen.
Technische Merkmale:
- 4 Düngertanks + erweiterbar (bis zu 8 Tanks)
- Hochpräzise Sensoren (±1% EC, ±0.05 pH)
- Kapazität: 4000 L/h
- SCADA-Integration
- Expertensystem-Software (KI-gestützt)
- Priorisierter technischer Support rund um die Uhr
Einsatzbereich:
5.000+ m² große Betriebe, Kooperativen
Eigenschaften:
- KI berechnet die Pflanzenernährungsmodelle
- Vergleich mit Daten aus den Vorjahren
- Automatisches Bestellsystem (Bestellung beim Lieferanten, wenn der Dünger zur Neige geht)
- Verwaltung mehrerer Gewächshäuser (10 Gewächshäuser von einem Zentrum aus)
6. Klimastation – Überwachung außerhalb des Gewächshauses
Ohne das Draußen zu kennen, kann man das Drinnen nicht steuern
Die Klimastation misst das Wetter außerhalb des Gewächshauses. Man könnte sagen: "Ich schaue doch sowieso auf den Wetterbericht". Aber das allgemeine Wetter und die Situation auf Ihrem Grundstück sind unterschiedlich.
Esular Klimastation
Messparameter:
- Außenlufttemperatur (±0.3°C)
- Außenluftfeuchtigkeit (±3% RH)
- Windgeschwindigkeit und -richtung
- Niederschlagsmenge und -intensität
- Solarstrahlung (Sonnenenergie)
- Atmosphärischer Druck
- Taupunkt (wird berechnet)
Kommunikation: LoRaWAN + GSM
Energie: Solarpanel (20W) + große Batterie
Montage: 3-4 Meter hoher Mast
Warum ist sie notwendig?
1. Frostgefahr-Vorhersage:
Durch die Taupunktberechnung schaltet sich bei nächtlicher Frostgefahr am frühen Morgen die Heizung ein.
2. Krankheits-Frühwarnung:
Hohe Luftfeuchtigkeit + niedrige Temperatur = Risiko für Schimmelpilze. Das System warnt, ich treffe Vorsichtsmaßnahmen.
3. Bewässerungsoptimierung:
Wenn die Solarstrahlung hoch ist, verdunstet die Pflanze mehr Wasser, das System erhöht die Bewässerungszeit.
4. Windsicherheit:
Wenn der Wind 50 km/h überschreitet, schließen sich alle Fenster automatisch.
Echtes Ereignis:
Im März kam morgens um 5 Uhr ein Alarm auf das Telefon: "Taupunkt 2°C, Frostgefahr!" Ich habe sofort die Heizung eingeschaltet. Im Nachbargewächshaus gab es Frostschäden, bei mir nicht. Dank der Klimastation.

Welche Produkte sollten Sie zusammen verwenden?
Einsteiger-Level (500-1.000 m²)
Minimum-System:
- 1 Stück Fenstersteuerungspanel
- 2 Stück CO₂-Feuchtigkeits-Temperatur-Sensoren
- 1 Stück Steuerungseinheit mit 4 Ventilen
- 2 Stück Bodenfeuchtigkeitssensoren (3 Stufen)
Mittelstufe (1.500-3.000 m²)
Empfohlenes System:
- 2 Stück Fenstersteuerungspanels (für mehrere Fenster)
- 4 Stück CO₂-Feuchtigkeits-Temperatur-Sensoren
- 1 Stück Steuerungseinheit mit 8 Ventilen
- 4 Stück Bodenfeuchtigkeits-EC-Sensoren (4 Stufen)
- 1 Stück Smart Agro Mini Fertigation
- 1 Stück Klimastation
Fortgeschrittenes Level (3.000+ m²)
Professionelles System:
- 4 Stück Fenstersteuerungspanels
- 8 Stück CO₂-Feuchtigkeits-Temperatur-Sensoren
- 2 Stück Steuerungseinheiten mit 8 Ventilen (16 Ventile)
- 8 Stück Bodenfeuchtigkeits-EC-Sensoren
- 1 Stück Smart Agro Max Fertigation
- 1 Stück Klimastation (professionell)
- SCADA-Softwareintegration
Häufig gestellte Fragen
Werden alle Produkte über dieselbe App verwaltet?
Ja. Die mobile App von Esular vereint alle Geräte auf einer einzigen Plattform. Sensoren, Ventile, Fenster, Düngung… Alles auf einem Bildschirm.
Gibt es Unterbrechungen beim drahtlosen System?
Ich benutze es seit 2 Jahren und hatte keine Probleme. Das System kann auch im Offline-Modus arbeiten. Die letzten Programme laufen weiter.
Wie lange dauert die Installation?
- Basissystem (2-4 Produkte): 1 Tag
- Mittleres System (5-10 Produkte): 2-3 Tage
- Vollständiges System (10+ Produkte): 4-7 Tage
Gibt es Wartungskosten?
Jährliche Wartung:
- Sensorkalibrierung
- Ersatzteile: Bei Bedarf
Funktioniert es ohne Internet?
Ja. Die Systeme arbeiten mit GSM. Internet ist nicht erforderlich, ein Mobilfunksignal reicht aus.
Schlussworte: Zusammenfassung einer 2-jährigen Erfahrung
Ich habe vor 2 Jahren mit der Gewächshaus-Automatisierung begonnen. Zuerst habe ich nur die Fenstersteuerung gekauft. Dann kamen Sensoren, Bewässerung, Düngung dazu… Jedes Produkt machte das nächste erforderlich.
Würde ich Esular Produkte empfehlen? Definitiv ja.
Gewächshausanbau ist jetzt keine "harte Arbeit" mehr, sondern eine "Management-Aufgabe". Die intelligenten Systeme arbeiten, ich kontrolliere.
⚠️ Preis- und Kampagnenwarnung: Alle in diesem Artikel genannten Preise und technischen Merkmale gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels (Oktober 2025). Produktpreise, Lagerstatus und Kampagnen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Für aktuelle Preise besuchen Sie bitte die Esular Shop Seite oder kontaktieren Sie das Verkaufsteam. Die angegebenen Ersparniszahlen sind Durchschnittswerte und können je nach Gewächshausgröße, Nutzungsart und regionalen Unterschieden variieren.
Yorumlar