Umfassende Prinzipien des erdgebundenen und erdlosen Erdbeeranbaus: Erzielen Sie hohe Erträge mit Smart Farming

30 Ocak 2026 Burcu Ecik 2 görüntülenme
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Umfassende Prinzipien des erdgebundenen und erdlosen Erdbeeranbaus: Erzielen Sie hohe Erträge mit Smart Farming

Die Erdbeere ist aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit und ihres Potenzials, in kurzer Zeit wirtschaftlichen Wert zu schaffen, eine weltweit und in unserem Land weit verbreitete strategische Obstart. Der Klimawandel und die abnehmenden Wasserressourcen erschweren jedoch den nachhaltigen Erfolg mit traditionellen Methoden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die grundlegenden Prinzipien des erdgebundenen und erdlosen Anbaus zu verstehen, insbesondere deren Integration mit intelligenten Technologien, um Ertrag und Qualität beim Anbau zu maximieren.

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Grundlegende Informationen zum Erdbeeranbau: Ökologie, Morphologie und Sortenwahl

Überblick über die Erdbeerproduktion in der Welt und in der Türkei

Laut FAO-Daten von 2018 liegt die weltweite Erdbeerproduktion bei über 8,3 Millionen Tonnen. Die Türkei ist mit einer Produktion von 440.968 Tonnen ein bedeutender Akteur auf dem globalen Markt. In unserem Land konzentriert sich der Erdbeeranbau auf Provinzen wie Mersin, Aydın und Antalya. In unserem Land, wo der Durchschnittsertrag bei 2,74 t/da liegt, ist es möglich, diese Zahl durch moderne Anbautechniken zu steigern.

Pflanzenmorphologie und Wachstumszyklus

Die Erdbeerpflanze besteht aus grundlegenden Teilen wie Wurzeln, Wurzelhals (Crown), Blättern, Blüten, Früchten und Ausläufern (Stolonen). Der Wurzelhals (Crown) der Pflanze ist das lebenswichtige Zentrum, in dem sich neue Triebe und Blütenstände bilden. Die Bildung von Ausläufern (Stolonen) ist der vegetative Vermehrungsmechanismus der Pflanze und ist auf der Fruchtparzelle nicht erwünscht; sie sollten regelmäßig beschnitten werden. Die Zeit von der Blüte bis zur Fruchtreife variiert je nach Sorte und Umweltfaktoren zwischen 20 und 50 Tagen. Ein Blütenstand besteht aus jeweils 1 Primär-, 2 Sekundär-, 4 Tertiär- und 8 Quartärblüten.

Ökologische Anforderungen: Temperatur, Feuchtigkeit und Boden

Klima- und Bodenbedingungen im Erdbeeranbau müssen mit großer Sorgfalt gesteuert werden:

  • Temperatur: Der optimale Temperaturbereich liegt bei 18-25 °C. Bei Temperaturen unter 5 °C nimmt das Pflanzenwachstum stark ab. Blüten werden bei -2 °C geschädigt.
  • Relative Luftfeuchtigkeit: Der ideale Feuchtigkeitsbereich liegt bei 50-70 %. Hohe Luftfeuchtigkeit während der Blütezeit erhöht Pilzkrankheiten (insbesondere Grauschimmel).
  • Fröste und Nebel: Spätfröste im Frühjahr und Frühfröste im Herbst sind riskant. Nebel kann während der Blütezeit die Bestäubung verhindern und zu Formfehlern bei den Früchten führen.
  • Boden: Bevorzugt werden sandig-lehmige, leichte und gut drainierte Böden. Hoher Grundwasserspiegel und mangelnde Drainage führen zu Wurzelhalsfäule. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 6,5-7,0.

Zur Überwachung dieser kritischen Umweltfaktoren sollten esular Klima- und Meteorologiestationen eingesetzt werden. Diese Stationen sammeln alle Daten vom Frostrisiko bis zur Evapotranspiration in Echtzeit und ermöglichen es Ihnen, proaktive Maßnahmen zu ergreifen.

Erdbeersorten und Klassifizierung

Erdbeersorten werden nach ihrer Reaktion auf die Tageslänge hinsichtlich der Blüte in drei Gruppen eingeteilt:

1. Kurztag-Erdbeersorten (KG): Benötigen eine Tageslänge von 8-12 Stunden bei einer kritischen Temperatur über 15 °C. Fast der gesamte geschützte Anbau in der Türkei erfolgt mit diesen Sorten (Pflanzung im September-Oktober, Ertrag von November bis Juni). Beispiele: Camarosa, Festival, Fortuna, Amiga.

2. Tagneutrale Erdbeersorten (GN): Werden nicht von der Tageslänge beeinflusst und eignen sich für die Sommer- und Herbstproduktion an Orten mit kühlen Sommern. Der Vorteil ist die Verlängerung der Ernteperiode und die Hitzebeständigkeit. Beispiele: Albion, San Andreas, Portola, Monterey. Bei diesen Sorten ist der Ertrag im ersten Jahr zwar gering, steigt aber im zweiten Jahr an und sie sind für den mehrjährigen Anbau geeignet.

3. Langtag-Sorten: Sind in geringer Zahl vorhanden und besitzen meist genetische Ressourcen von F. x ananassa und F. virginiana.

Jungpflanzenanzuchtmethoden und Jungpflanzentypen

Die Jungpflanzenanzucht erfolgt durch Samen (zu Zuchtzwecken), Ausläufer (Stolonen), Rhizome, Blattstecklinge und Gewebekultur (virusfreie Vermehrung). Die im kommerziellen Anbau verwendeten Haupttypen sind:

  1. Frische Jungpflanzen: Werden im September-Oktober gerodet und gepflanzt. Sie sind unter geschützten Bedingungen frühreif. Wenn sie jedoch ihr Kältebedürfnis nicht abgeschlossen haben, kann der Ertrag sinken.
  2. Topf-Jungpflanzen (Plug-Pflanzen): Werden in Trays mit Nebelbewässerung bewurzelt. Bevorzugt werden Jungpflanzen, die ihr Kältebedürfnis erhalten haben. Sie können zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden, und es gibt keine Probleme beim Anwachsen.
  3. Frigo-Jungpflanzen: Dies sind Jungpflanzen, die ihre Ruhephase abgeschlossen und Stärke gespeichert haben (ausgeruhte Pflanzen). Sie werden bei -2 °C gelagert. Ertrag pro Pflanze, Größe und Qualität sind hoch. Sie eignen sich für hochgelegene Gebiete mit tagneutralen Sorten.

esular Automatisierung: Bei der Anzucht von Topf-Jungpflanzen sind Nebelbewässerung und Umgebungskontrolle wichtig. esular Kablose Klimasensoren optimieren das Timing der Vernebelung und die Feuchtigkeitskontrolle.

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Kulturmaßnahmen, Bewässerungs- und Düngungsmanagement

Methoden der Fruchtproduktion und Kulturmaßnahmen

Anbausysteme werden im Freiland und unter Schutz (Niedrig-/Hochtunnel) durchgeführt. Die größte Herausforderung beim geschützten Anbau ist die Bestäubungskontrolle und das tägliche Klimamanagement. Während der Blütezeit müssen die Tunnel geöffnet werden, um eine ausreichende Bienen-/Insektenaktivität zu gewährleisten. esular-Systeme verringern diese Schwierigkeit, indem sie die Belüftung durch automatische Fenstersteuerung optimieren.

Bodenvorbereitung und Pflanzung

  • Bodenvorbereitung: Der Boden sollte mindestens 30-40 cm tief gepflügt werden, und eine Grunddüngung (verrotteter Stalldünger, P, K) sollte durchgeführt werden.
  • Desinfektion: Der Boden sollte durch Solarisierung (Bewässerung und Abdecken mit Plastik im Sommer) oder Begasung (chemisch) desinfiziert werden.
  • Pflanzung: Es ist darauf zu achten, dass die Pflanzung weder zu tief noch zu flach erfolgt und die Wurzeln nicht geknickt werden. In der Regel wird die Dreieckspflanzung bevorzugt.
  • Mulchen: Schwarze Plastikmulchfolie spielt eine entscheidende Rolle bei der Unkrautbekämpfung, der Erhöhung der Bodentemperatur und der Verhinderung von Botrytis, indem der Kontakt der Früchte mit dem Boden unterbrochen wird.

Methoden zum Schutz vor Kälte und Frost

Um die Blüten bei -2 °C und die Pflanze bei niedrigeren Temperaturen zu schützen:

  • Überkopfberegnung: Durch ununterbrochenes Sprühen von Wasser während des Frostereignisses wird ein Schutz durch die Gefrierwärme des Wassers auf der Pflanze erreicht.
  • Geschützter Anbau: Es werden niedrige oder hohe Tunnel verwendet.
  • Mulchen: Die Pflanze wird durch die Verwendung von Stroh oder Plastikmulch geschützt.

Hormonelle Anwendungen: Bei der Fruchtproduktion ist der Einsatz von Hormonen nicht erforderlich. Die Samen auf der Frucht (Achenen) synthetisieren natürlich Auxin und erhöhen so die Fruchtgröße.

Bewässerungs- und Düngungsmanagement (Fertigation)

Düngung im Erdbeeranbau sollte zusammen mit dem Tröpfchenbewässerungssystem (Fertigation) erfolgen. Auf diese Weise wird der Düngemittelverlust minimiert und eine effiziente Nutzung gewährleistet.

Nährstoffmangelerscheinungen

Die Aufnahmeraten von Nährstoffen ändern sich je nach Wachstumsphase der Pflanze, und Mangelerscheinungen treten bei mobilen Elementen (N, K, Mg) meist an alten Blättern, bei immobilen Elementen (Ca, Fe) dagegen an jungen Blättern auf.

  • Stickstoffmangel (N): Gelbfärbung und Rötung an alten Blättern. Ein Überschuss führt zu Fruchtweichheit und Botrytis-Anfälligkeit.
  • Kalziummangel (Ca): Kalzium ist ein unbewegliches Element. Bei Mangel tritt Spitzenbrand (Tip-burn) auf. Hohe K- und N-Gaben verringern die Ca-Aufnahme.
  • Eisenmangel (Fe): In Böden mit hohem pH-Wert und kalkhaltigen Böden wird die Eisenaufnahme erschwert, und es tritt eine Gelbfärbung (Chlorose) an jungen Blättern auf. Es wird mit Fe-Chelatdüngern interveniert.
  • Kaliummangel (K): Braune Verfärbung an den Rändern alter Blätter. Kalium erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und Winterbedingungen.

esular-Lösung: Um Ihre Bewässerungsentscheidungen auf wissenschaftliche Daten zu stützen, verwenden Sie den esular Kabellosen Bodenfeuchtigkeits-, EC- und Temperatursensor. Dank dieser Sensoren können Sie die Bodenfeuchtigkeit und Nährstoffkonzentration in Echtzeit überwachen und unnötige Bewässerungs- und Düngemittelanwendungen vermeiden, was zu einer durchschnittlichen Wassereinsparung von 40 % führt.

Krankheiten und Schädlingsbekämpfung

Das Ziel der Bekämpfung ist es, die Krankheit und die Schädlingspopulation durch **kulturtechnische Maßnahmen** unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten.

  • Krankheiten: Krankheiten wie Echter Mehltau, Botrytis (Grauschimmel), Phytophthora (Rote Wurzelfäule) und Rhizoctonia (Schwarze Wurzelfäule) sind verbreitet. Mulchen, Drainage und gute Belüftung sind die grundlegendsten Schutzmethoden.
  • Schädlinge: Spinnmilben, Thripse, Blattläuse und die Baumwoll-Eule (Spodoptera littoralis) sind wichtige Schädlinge. Biologische und biotechnische Bekämpfungsmethoden (gelbe/blaue Klebefallen, Nützlinge) sollten vor der chemischen Bekämpfung bevorzugt werden.
  • Spritzzeitpunkt: Bei Spinnmilben sollte eine Spritzung erfolgen, wenn 15 oder mehr bewegliche Individuen pro Teilblatt festgestellt werden.

esular Gewächshaus-Klimaautomatisierung: Die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Gewächshaus in einem präzisen Bereich zu halten, ist der intelligenteste Weg, Pilzkrankheiten wie Botrytis vorzubeugen. Mit Intelligenten Gewächshaus-Fenstersteuerungssystemen kann die Belüftung automatisiert werden.

Ernte und Lagerung

Die Erdbeere ist eine leicht verderbliche, empfindliche Obstart. Die Ernte sollte bei Dreiviertelreife und in den frühen Morgenstunden erfolgen. Die Frucht sollte am Stiel gehalten und durch Drehen abgerissen werden.

Lagerung: Vor der Lagerung sollte eine Vorkühlung auf 8-10 °C erfolgen. Die optimalste Lagertemperatur beträgt 0 °C. Bei 0 °C und 90 % relativer Luftfeuchtigkeit kann sie 10-12 Tage lang gelagert werden.

Erdloser Erdbeeranbau: Kontrollierte und nachhaltige Produktion

Grundkonzepte des erdlosen Anbaus

Erdloser Anbau (Hydroponik) ist ein kontrollierbares Anbausystem, das die inneren und äußeren Umweltbedingungen optimiert, um die Pflanze ohne Bodenverlust aufrechtzuerhalten. Die Systeme werden in zwei Hauptklassen unterteilt: Wasserkultur (Tiefwasserkultur, NFT, Aeroponik) und Substratkultur (in Säcken, Töpfen, Beeten).

Vor- und Nachteile des erdlosen Anbaus

  • Vorteile: Hoher Ertrag, bis zu 40 % Wassereinsparung, Unabhängigkeit vom Boden, Produktion außerhalb der Saison.
  • Nachteile: Hohe Investitionskosten, Bedarf an technischem Wissen, Empfindlichkeit gegenüber Umweltbedingungen.

Wahl des Anbaumediums (Substrate)

Bei Erdbeeren wird die Substratkultur bevorzugt. Das ideale Substrat sollte eine Belüftungskapazität von 30-50 % und eine Wasserspeicherkapazität von 50-70 % haben. Kokopeat zeichnet sich durch seine hohe Wasser- und Luftkapazität aus. Die Substrattemperatur sollte optimalerweise zwischen 18-22 °C liegen.

Fertigationsmanagement (Nährstofflösung)

Der kritischste und technischste Teil des erdlosen Anbaus ist das Fertigationsmanagement. Es hängt im Wesentlichen davon ab, pH-Wert, EC-Wert und Temperatur der Nährstofflösung im optimalen Bereich zu halten.

  • pH-Management: Der ideale Bereich liegt bei 5,8-6,5.
  • EC-Management: Der ideale EC-Bereich liegt bei 1,4-1,8 dS/m. Ein hoher EC-Wert kann Spitzenbrand verursachen.
  • Drainagekontrolle: Durch tägliche Kontrolle von pH, EC und Rate der Drainage wird eine Nährstoffanreicherung verhindert.
  • Rezirkulation (Geschlossenes System): Die Wiederverwendung der Drainage ermöglicht eine Einsparung von 25 % Wasser und 50 % Dünger. Zum Schutz vor Krankheitsrisiken muss die Nährstofflösung sterilisiert werden.

Beispiele für erdlose Erdbeeranbausysteme

Horizontale und vertikale Sackkultur, Topfkulturen und Gutter-Systeme (Hängesysteme) sind weit verbreitet. In diesen Systemen wird der Ertrag durch Erhöhung der Pflanzenzahl pro Flächeneinheit (12-15 Stück/m²) gesteigert. Die kabellosen Sensoren von **esular** optimieren die Fütterungsintervalle, indem sie den Status der Substratfeuchtigkeit und des EC-Werts in diesen Systemen in Echtzeit melden.

Die Zukunft des Erdbeeranbaus beginnt mit esular

Hoher Ertrag und Rentabilität im Erdbeeranbau beginnen mit der richtigen Sortenwahl und setzen sich mit sorgfältig geführten Kulturmaßnahmen fort. Ob erdgebunden oder erdlos, die Formel für den Erfolg liegt in **datenbasiertem und automatisiertem Management**. Wir als **esular** bieten kabellose und energieunabhängige IoT-Lösungen an, die diese kritischen Managementprozesse erleichtern.

Wechseln auch Sie in Ihrem Erdbeergewächshaus oder auf Ihrem Feld zu Smart Farming Lösungen für Ressourceneinsparung, maximalen Ertrag und minimales Risiko. Machen Sie einen Schritt in eine nachhaltige und profitable Zukunft, indem Sie in jedem Schritt von der Produktionsplanung bis zum Fertigationsmanagement Entscheidungen auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten treffen.

Kontaktieren Sie die Experten von esular

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