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Junikäfer (Phyllophaga)

Der Junikäfer ist eine Käferart, die für ihre Pflanzenfressgewohnheiten bekannt ist. Er hat seinen Namen daher, dass er im späten Frühjahr oder frühen Sommer aus dem Boden kommt. Die Größe der Weibchen erreicht bis zu 40 mm. Ihre Fühler sind klein und am Ende knopfförmig. Die Körperlänge des Männchens liegt bei etwa 28-30 mm und seine Fühler sind groß und fächerförmig. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der männlichen Junikäfer ist, dass ihre Fühler aus 7 Teilen bestehen.

Die Weibchen vergraben ihre Eier knapp unter der Bodenoberfläche. Die Larven schlüpfen innerhalb von 3 bis 4 Wochen aus den Eiern und ernähren sich bis zu drei Jahre lang von Gras- und Pflanzenwurzeln. Die Larven sind C-förmig, cremefarben und haben einen roten Kopf. Im Frühjahr und Frühsommer verwandeln sie sich in Puppen, und innerhalb von 3 Wochen entwickeln sich diese Puppen zu erwachsenen Junikäfern.

Junikäferlarve

Schäden durch den Junikäfer

Die Zeit, in der Junikäfer am schädlichsten sind, ist das Larvenstadium. In dieser Zeit sollte man in Obstgärten und Weinreben vorsichtig sein. Insbesondere durch das Annagen von neu gepflanzten Rebstöcken und den unterirdischen Teilen von bereits gepflanzten Reben können sie dauerhafte Schäden verursachen. Angeknabberte Stecklinge treiben nicht aus, und infolgedessen vertrocknen die geschädigten Reben mit der Zeit.

Vom Junikäfer verursachte Schäden

Bekämpfungsmethoden gegen den Junikäfer

Die chemische Bekämpfung dieser Schädlingsart erfolgt in der Regel durch Pestizide und Insektizide. Chemische Methoden werden jedoch zur Bekämpfung dieses Schädlings nicht empfohlen. Die kulturtechnischen Maßnahmen lassen sich wie folgt auflisten;

  • Zunächst werden die Unkräuter in dem Gebiet, in dem sich die Schädlinge befinden, entfernt. Dadurch wird der Bereich, in dem sich die Larven befinden, schutzlos gegenüber Sonnenstrahlen und Fressfeinden.
  • Junikäfer bevorzugen grasbewachsene Flächen zur Eiablage und verbreiten sich in diesen Gebieten. Aus diesem Grund kann der Boden bearbeitet und brach liegen gelassen werden.
  • In Zeiten, in denen die Larven aktiv sind (Frühlings- und Sommermonate), wird durch Tiefpflügen sichergestellt, dass Larven und Eier absterben.
  • Bei der Aussaat werden gegen den Schädling resistente Pflanzen ausgewählt.

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