Was ist der Schwarze Prachtkäfer (Wurzelbohrer)?

30 Ocak 2026 Çağla Altıntaş 5 görüntülenme
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Was ist der Schwarze Prachtkäfer (Wurzelbohrer)?

Der Schwarze Prachtkäfer (Capnodis spp.), wissenschaftlich Capnodis genannt, verursacht insbesondere an Steinobstbäumen schwere Schäden. Es handelt sich um eine Insektenart, die häufiger an Obstbäumen wie Mandeln, Pistazien, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsichen vorkommt. Im Türkischen wird er auch als „fidan dip kurdu“ (Setzlingswurzelbohrer) bezeichnet. Dieses Insekt schädigt jedoch weniger die Setzlinge als vielmehr die Wurzeln ausgewachsener Bäume. Die Larven des Schwarzen Prachtkäfers legen Gänge unter den Baumwurzeln an und füllen diese Bereiche mit Kot und Bohrmehl. Diese Larven ernähren sich, indem sie die Kambiumschicht anknabbern, was die Nährstoffaufnahme des Baumes aus dem Boden verhindert. Infolgedessen verlangsamt sich das Wachstum der Bäume, und sie sterben mit der Zeit vollständig ab. Der Nachweis dieses Schädlings ist schwierig, da die Larven unter der Erde leben. 

Schäden durch den Schwarzen Prachtkäfer

Der Schwarze Prachtkäfer ist ein schädliches Insekt, das eine ernsthafte Bedrohung für Obstgärten darstellt. Er kommt besonders häufig an Obstbäumen wie Pistazien, Kirschen, Aprikosen, Pflaumen, Pfirsichen, Mandeln und Äpfeln vor. Wenn sich der Schädling an der Baumwurzel ansiedelt, verhindert er die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Pflanze, indem er die Wurzeln frisst. Dies führt zu einer Schwächung der Bäume, einer Verringerung von Wachstum und Ertrag und sogar zum vollständigen Absterben der Bäume im Laufe der Zeit. Der Nachweis des Schadens ist schwierig, da der Schädling unter der Erde lebt und keine offensichtlichen äußeren Auswirkungen zeigt. Er kann jedoch an geschwollenen, dunklen Wurzeln und nach außen gewölbter Rinde bei geschädigten Bäumen erkannt werden. Zudem ist der Schädling an den Kot- und Bohrmehlspuren in den Wurzeln erkennbar. Das Leben des Schädlings unter der Erde erschwert chemische Bekämpfungsmethoden und verringert deren Wirksamkeit. Der Schädling ist das ganze Jahr über aktiv, auch während der Erntezeit. Daher reichen chemische Bekämpfungsmethoden möglicherweise nicht aus. Dies erfordert von den Landwirten eine ständige Bekämpfung.

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Wie erkennt man den Schwarzen Prachtkäfer?

Für eine wirksame Bekämpfung der Schäden durch den Wurzelbohrer ist eine Früherkennung sehr wichtig. Daher sollten Sie gegenüber Schädlingen immer wachsam sein. Der erste Schritt zur Erkennung des Schädlings ist die Beobachtung der Pflanzen im Obstgarten. Wenn Symptome wie Vergilbung, Welken oder Vertrocknen an den Pflanzen bemerkt werden, kann dies auf ein Problem mit dem Schädling hinweisen. Wurzeln, die im Vergleich zu gesunden Wurzeln geschwollen, dunkel gefärbt und rissig sind, können auf das Vorhandensein des Schädlings hindeuten. Darüber hinaus sind auch Kot und Bohrmehl an den Baumwurzeln ein Zeichen für die Erkennung. Wenn eine abnormale Verlangsamung oder ein Stillstand im Wachstum und in der Entwicklung der Pflanze beobachtet wird, kann dies ebenfalls das Vorhandensein des Schädlings bestätigen. Wenn man sich bei der Erkennung unsicher ist oder der Schädling nicht effektiv bekämpft werden kann, ist es wichtig, professionelle Hilfe von einem Agrarexperten oder Agraringenieur in Anspruch zu nehmen. Eine Früherkennung ermöglicht eine effektivere und erfolgreichere Bekämpfung des Schädlings, was für die Produktivität und Gesundheit des Obstgartens von großer Bedeutung ist.

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Wie vernichtet man den Schwarzen Prachtkäfer?

Dieser Schädling schädigt das Pflanzengewebe, indem er insbesondere die Wurzelhaare angreift. Daher beeinträchtigt er die Gesundheit und den Ertrag der Bäume negativ. Da sich der Schädling innerhalb der Wurzel ansiedelt, wird die Bekämpfung mit chemischen Pestiziden erschwert. Bei der Bekämpfung sollten biologische Methoden bevorzugt werden, insbesondere naturfreundliche und wirksame Produkte wie Capsanem. Capsanem bietet eine effektive biologische Bekämpfung gegen den Schädling. Die erste Anwendung sollte in den Monaten April-Mai erfolgen, wenn die Larven des Schädlings aktiv werden. In diesem Zeitraum ist es möglich, die Schädlingspopulation unter Kontrolle zu bringen, indem man das Produkt über die Bewässerung in den Wurzelbereich ausbringt. Zudem sollte zwischen Juni und Juli eine zweite Anwendung durchgeführt werden, um die Larven des Schädlings unschädlich zu machen, bevor sie in das Erwachsenenstadium übergehen, und so ihre Vermehrung zu verhindern. Mit diesen Methoden kann eine effektive und nachhaltige Bekämpfungsstrategie gegen den Schädling entwickelt werden.

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Was ist Capsanem?

Capsanem ist ein nützlicher Mikroorganismus, der zur biologischen Bekämpfung von Schadinsekten eingesetzt wird. Er zielt insbesondere auf im Boden lebende Insektenlarven ab. Das Produkt Capsanem enthält in der Regel einen entomopathogenen Nematoden namens Steinernema carpocapsae. Diese Nematoden bewegen sich im Boden, parasitieren die Larven der Schadinsekten und töten sie ab. Daher wird Capsanem sowohl im ökologischen Landbau als auch in integrierten Pflanzenschutzprogrammen eingesetzt. Es bekämpft Zielschädlinge effektiv, ohne der Natur zu schaden. Insbesondere bei der Bekämpfung von im Boden lebenden Schädlingen wie dem Wurzelbohrer wird Capsanem als wirksames biologisches Bekämpfungsmittel bevorzugt.

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