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Was ist die Fusarium-Welkekrankheit?

Die Fusarium-Welkekrankheit ist eine ernste Pilzerkrankung, die insbesondere bei Tomatenpflanzen auftritt und die Leitgewebe der Pflanze beeinträchtigt. Ausgelöst durch Fusarium oxysporum f. sp. lycopersici, eine spezifische Form der Pilzart Fusarium oxysporum, breitet sich diese Krankheit von den Wurzeln der Pflanzen entlang des Xylemgewebes aus und verhindert den Transport von Wasser und Nährstoffen der Pflanze, was zu Welke und schließlich zum Absterben der Pflanze führt. Die Krankheit tritt häufig in warmen und feuchten Klimazonen auf, insbesondere in sauren und sandigen Böden. Bei infizierten Pflanzen treten die ersten Symptome durch Vergilben und Welken der unteren Blätter auf und entwickeln sich mit der Zeit zu einer ernsten Welke, die die gesamte Pflanze betrifft. Die Fusarium-Welkekrankheit ist ein bedeutender Pflanzenpathogen, der die weltweite Tomatenproduktion bedroht.

Warum tritt die Fusarium-Welkekrankheit auf?

Die Fusarium-Welkekrankheit wird durch einen bodenbürtigen Pilz namens Fusarium oxysporum verursacht. Dieser Pilz infiziert Pflanzen in der Regel über die Wurzeln und nistet sich im Xylemgewebe der Pflanze ein. Das Xylemgewebe sind die Röhren, die Wasser und Nährstoffe von den Wurzeln zu den Blättern der Pflanze transportieren. Der Pilz vermehrt sich in diesen Geweben und sondert Toxine ab, was zur Verstopfung des Xylems und zur Verringerung der Wassertransportfähigkeit der Pflanze führt. Diese Situation führt zu Welkesymptomen an der Pflanze, zum Vergilben der Blätter und schließlich zum Absterben der Pflanze.

Einige Faktoren, die die Entstehung der Krankheit begünstigen, sind:

  • Bodenbedingungen: Die Krankheit tritt häufiger in Böden auf, die nicht gut entwässert sind und eine hohe Wasserspeicherkapazität haben. Saure und sandige Böden können die Ausbreitung der Krankheit ebenfalls erleichtern.

  • Klimabedingungen: Warme und feuchte Wetterbedingungen bieten ideale Umgebungen für die Entwicklung des Pilzes. Daher ist die Fusarium-Welkekrankheit in warmen Regionen verbreiteter.

  • Empfindliche Pflanzenarten: Einige Pflanzenarten sind anfälliger für die Fusarium-Welkekrankheit. Zum Beispiel sind Tomatenpflanzen gegenüber dieser Krankheit sehr empfindlich.

  • Bewässerungsmethoden: Unregelmäßige Bewässerung oder übermäßige Bewässerung kann die Wurzeln der Pflanzen schwächen und die Infektion des Pilzes erleichtern.

  • Krankheitsrückstände: Überreste von erkrankten Pflanzen können dazu führen, dass Pilzsporen im Boden verbleiben und die Krankheit in den kommenden Jahren erneut auftritt.

 
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Was sind die Symptome der Fusarium-Krankheit?

Die Symptome der Fusarium-Welkekrankheit treten infolge der Störung des Wassertransportsystems in der Pflanze auf und zeigen sich in der Regel wie folgt:

  • Welke: Das erste und auffälligste Symptom ist ein allgemeiner Welkezustand der Pflanze. Besonders an warmen Tagen hängen die Blätter herab und die Pflanze wirkt leblos. Diese Welke kann anfangs unregelmäßig und nur an wenigen Blättern auftreten, kann aber mit fortschreitender Krankheit die gesamte Pflanze betreffen.

  • Blattvergilbung: Mit fortschreitender Krankheit tritt eine Vergilbung der Blätter auf, beginnend bei den unteren Blättern. Die Vergilbung beginnt meist an den Adern und breitet sich mit der Zeit auf das gesamte Blatt aus.

  • Blattfall: Die vergilbten Blätter trocknen mit der Zeit aus und fallen von der Pflanze ab. Dies führt zu einer Verschlechterung des allgemeinen Erscheinungsbildes der Pflanze und verringert ihre Photosynthesekapazität.

  • Farbveränderung an Wurzel und Stängel: Bei infizierten Pflanzen können braune oder schwarze Farbveränderungen an Wurzeln und Stängeln beobachtet werden. Besonders wenn ein Querschnitt gemacht wird, sind braune Streifen im Xylemgewebe erkennbar.

  • Wachstumsverzögerung: Durch die Auswirkungen der Krankheit stagniert oder verlangsamt sich das Wachstum der Pflanze. Dies beeinflusst die allgemeine Entwicklung der Pflanze negativ und führt zu Ertragsverlusten.

  • Verringerung des Blüten- und Fruchtansatzes: Die Krankheit kann auch den Blüten- und Fruchtansatz der Pflanze negativ beeinflussen. Bei Pflanzen, die Früchte tragen, können die Früchte klein und von geringer Qualität sein.

Die Fusarium-Welkekrankheit schreitet in der Regel von den unteren Teilen der Pflanze nach oben fort, weshalb eine Früherkennung wichtig ist. Da die Bekämpfung der Krankheit schwierig ist, muss schnell gehandelt werden, wenn Symptome bemerkt werden.

Bei welchen Pflanzen tritt die Fusarium-Welkekrankheit auf?

Die Fusarium-Welkekrankheit kann bei einer breiten Palette von Pflanzen auftreten. In der Regel sind Gemüse, Obst, Zierpflanzen und einige Ackerpflanzen von dieser Krankheit betroffen. Hier sind einige Pflanzen, bei denen die Fusarium-Welkekrankheit häufig vorkommt:

  • Tomate

  • Paprika

  • Aubergine

  • Gurke

  • Melone und Wassermelone

  • Baumwolle

  • Gerste und Weizen

  • Bohne

  • Banane

  • Tulpe

  • Kartoffel

  • Tabak

Diese Krankheit greift die Wurzel- und Stängelgewebe der Pflanzen an und stört das Wasser- und Nährstofftransportsystem, was zum Welken, Vergilben und schließlich zum Tod der Pflanzen führt. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, sind ein angemessenes Bodenmanagement, der Einsatz resistenter Pflanzensorten und hygienische landwirtschaftliche Praktiken wichtig.

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Wie wird die Fusarium-Welkekrankheit bekämpft?

Zur Bekämpfung der Fusarium-Welkekrankheit können folgende Methoden angewendet werden:

  • Resistente Pflanzensorten sollten bevorzugt werden.
  • Bodensolarisation kann durchgeführt werden, um die Krankheitserreger abzutöten.
  • Die Regulierung des pH-Werts des Bodens kann die Ausbreitung der Krankheit verhindern.
  • Fruchtfolge kann angewendet werden, um die Ansammlung von Krankheitserregern zu verhindern.
  • Infizierte Pflanzenreste müssen gereinigt werden.
  • Landwirtschaftliche Geräte und Ausrüstungen sollten regelmäßig gereinigt werden.
  • Biologische Bekämpfung kann durch den Einsatz nützlicher Mikroorganismen erfolgen.
  • Fungizide sollten vorsichtig eingesetzt werden.
  • Durch Bewässerungsmanagement sollte übermäßige Bewässerung vermieden werden.
  • Bodenbegasung kann angewendet werden, sollte aber vorsichtig eingesetzt werden.
 

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