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Wie wird Sojabohnenanbau betrieben?

Der Anbau von Sojabohnen gilt weltweit als eine bedeutende landwirtschaftliche Tätigkeit. Die Sojabohne wird von Landwirten bevorzugt, da sie dem Boden Stickstoff zuführt, die Bodenfruchtbarkeit erhöht und eine geeignete Pflanze für die Fruchtfolge ist. Für ihren Anbau werden in der Regel warme und feuchte Klimazonen bevorzugt, sie kann jedoch auch unter vielen verschiedenen Klimabedingungen erfolgreich angebaut werden. Die Sojapflanze wird in der Regel aus Samen gezogen und umfasst eine Reihe landwirtschaftlicher Anwendungsprozesse, die mit der Aussaat beginnen. Schritte wie Bodenvorbereitung, Aussaat, Bewässerung, Düngung, Schädlingsbekämpfung und Ernte sind für einen erfolgreichen Sojabohnenanbau wichtig. Da die Sojabohne einen hohen Proteingehalt aufweist, wird sie sowohl in der menschlichen Ernährung als auch als Tierfutter verwendet. Zudem werden für die industrielle Nutzung viele Produkte wie Sojaöl, Mehl und Schrot gewonnen. Der Sojabohnenanbau bietet den Landwirten auch wirtschaftliche Vorteile, indem er die landwirtschaftlichen Einkommen steigert und eine wichtige Rohstoffquelle für die Lebensmittelindustrie darstellt.

Klima- und Bodenstruktur im Sojabohnenanbau

Um eine geeignete Umgebung für die Sojapflanze zu schaffen, werden Orte bevorzugt, an denen die durchschnittliche Tagestemperatur zwischen Mai und September bei 25°C liegt. Temperaturen unter 18°C und über 40°C können die Entwicklung der Soja jedoch negativ beeinflussen. Die Sojapflanze benötigt während der Wachstumsperiode 550-600 mm Wasser. Für die Keimung der Soja ist es wichtig, bis Ende April zu warten, wenn die Bodentemperatur ansteigt, um den Aufgang zu garantieren. Es sollte berücksichtigt werden, dass niedrige und sehr hohe Temperaturen die Blatt- und Blütenentwicklung behindern oder verringern können. In extrem heißen Regionen kann eine niedrige Luftfeuchtigkeit den Ertrag negativ beeinflussen, weshalb die Schaffung einer feuchten Umgebung durch Bewässerung wichtig ist. Soja kann auf verschiedenen Bodentypen wachsen, insbesondere auf sandig-lehmigen Böden. Auf salzhaltigen und kargen Böden können jedoch erhebliche Ertragseinbußen auftreten. Auch der Säuregehalt des Bodens ist wichtig; in der Regel ist ein mittlerer Säuregehalt (pH: 6.0-6.5) für Soja geeignet. Es sollte beachtet werden, dass keine säurehaltigen Düngemittel verwendet werden sollten und dass Klima- und Bodenbedingungen, die für Mais geeignet sind, auch für den Sojaanbau erfolgreich sein können.

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Wann werden Sojabohnen gepflanzt?

Der Zeitpunkt für die Aussaat von Sojabohnen wird festgelegt, wenn die Bodentemperatur durchschnittlich 10°C erreicht. Als Hauptfrucht angebaute Sojabohnen sollten in allen Regionen so bald wie möglich ab Mitte April gesät werden. Dieser Zeitraum markiert die Zeit, in der die Bodentemperatur ein geeignetes Niveau erreicht hat und die Pflanze gesund keimen kann. Für Sojabohnen, die als Zweitfrucht gesät werden, ist das Zeitfenster für die Aussaat begrenzter. Die Aussaat der Zweitfrucht-Sojabohne erfolgt spätestens bis zur ersten Juliwoche. Dies ist wichtig, damit die Pflanze über eine ausreichende Wachstums- und Entwicklungszeit verfügt. 

Wie werden Sojabohnen gepflanzt?

Sojabohnen sollten in einer Tiefe von 2-3 cm in das zuvor vorbereitete Saatbett gesät werden. Pro Dekar sollten etwa 40-45 Tausend Pflanzen vorhanden sein. Daher können die Reihen- und Pflanzabstände bei etwa 70×3 oder 50×5 cm liegen. Wenn die maschinelle Bearbeitung zwischen den Reihen keine Schwierigkeiten bereitet, kann der Reihenabstand 40-45 cm betragen. In diesem Fall beträgt der Abstand in der Reihe 5-6 cm. Die Saatgutmenge pro Dekar variiert je nach Größe der Samen. Wenn die Samen groß sind, werden 7-7,5 kg berechnet, wenn sie klein sind, 6-6,5 kg. Es ist wichtig für eine produktive Ernte, dass die Keimfähigkeit der Samen mindestens 90 % beträgt.

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Düngung im Sojabohnenanbau

Die Düngung in der Sojabohnenproduktion ist für eine ertragreiche Erzeugung von entscheidender Bedeutung. Als Leguminose besitzt die Soja besondere Eigenschaften, die es ihr ermöglichen, Stickstoff aus der Atmosphäre zu fixieren. Je nach früherem Sojaanbau oder Transfer kann jedoch ein Stickstoffmangel auftreten. In diesem Fall kann vor oder zusammen mit der Aussaat Stickstoffdünger ausgebracht werden. Phosphor ist wichtig für die Wurzelentwicklung und die Wachstumsphase der Sojapflanze. Eine Ergänzung mit Phosphordünger bei der Aussaat wird empfohlen. In türkischen Böden ist in der Regel eine ausreichende Menge an Kalium vorhanden. Daher ist kein zusätzlicher Luftdünger erforderlich. Auch das Vorhandensein von Mikronährstoffen im Boden ist wichtig. Durch eine Bodenanalyse sollten die Nährstoffgehalte bestimmt und Mängel durch die richtige Düngung behoben werden. 

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Wie werden Sojabohnen bewässert?

Die Sojapflanze benötigt während ihrer Wachstumszeit 500-600 Tonnen Wasser pro Dekar. Diese Wassermenge muss von der ersten Aussaat bis zur Ernte kontinuierlich im Boden vorhanden sein. Die Bewässerung erfolgt in der Regel durch Aufteilung des Feldes in Becken. Die erste Bewässerung erfolgt, wenn die Pflanze eine Höhe von etwa 8-10 cm erreicht hat. Andernfalls bleibt die Wuchshöhe gering und die ersten Hülsenblüten setzen tief an. Dies kann zu Ertragseinbußen führen. Der Beginn der Blüte und die Phase der Hülsenbildung sind die Zeiten, in denen die Soja den höchsten Wasserbedarf hat. Die zweite und dritte Bewässerung sollten in diesen Zeiträumen erfolgen.

Sojabohnenernte

Die Ernte erfolgt in der Zeit, in der die Sojapflanze vollständig vergilbt, ihre Blätter abwirft, die Hülsen trocknen und die Körner hart werden. In dieser Phase sollten die Körner maximal 13 % Feuchtigkeit enthalten. Dieser Feuchtigkeitsgehalt ist wichtig, um die Qualität während der Lagerung und Verarbeitung der Körner zu erhalten. Daher muss der Erntezeitpunkt sorgfältig bestimmt und der Feuchtigkeitsgehalt der Körner regelmäßig kontrolliert werden.

Wie viel Sojabohnenertrag liefert 1 Dekar?

Im Sojabohnenanbau wird in der Regel ein Ertrag zwischen 450 und 550 Kilogramm pro Dekar erzielt. Dieser Ertrag kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Eine sorgfältige Steuerung von Faktoren wie geeigneten Klimabedingungen, Bodenqualität, Bewässerungsplan und Düngungsanwendungen gewährleistet jedoch Erträge in diesem Bereich. Landwirte sollten einen sorgfältigen Anbauprozess verfolgen, um optimale Bedingungen zu schaffen und die Bedürfnisse der Pflanze zu erfüllen. Darüber hinaus haben die richtige Bestimmung des Erntezeitpunkts und die sorgfältige Durchführung des Erntevorgangs einen erheblichen Einfluss auf den Ertrag. Mit diesen Methoden ist es möglich, im Sojabohnenanbau beständig hohe Erträge zu erzielen.

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Welche Krankheiten und Schädlinge treten im Sojabohnenanbau auf?

Während des Anbaus von Soja treten viele Krankheiten und Schädlinge auf. Unter diesen Schädlingen können Nematoden, Mehltau und Viren erheblichen Schaden anrichten. Zudem können Schädlinge wie Weiße Fliegen, Spinnmilben, Baumwollkapselwürmer und Prodenia-Raupen der Sojapflanze schaden. In der Türkei, insbesondere in der Ägäisregion, treten Spinnmilbenschäden häufig auf. Eine wirksame Methode zur Kontrolle von Schädlingen ist das Spritzen. Beispielsweise wird das Spritzen zur Bekämpfung von Spinnmilben empfohlen, wenn 10 Spinnmilben auf einem Blatt festgestellt werden. Auf diese Weise können potenzielle Schäden durch Schädlinge im Voraus verhindert und ein gesundes Wachstum sowie eine effiziente Entwicklung der Sojapflanze gewährleistet werden.

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