Was ist die Enterotoxämie (Breinierenkrankheit)?

30 Ocak 2026 Çağla Altıntaş 5 görüntülenme
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Was ist die Enterotoxämie (Breinierenkrankheit)?

Die im Volksmund auch als Breinierenkrankheit bekannte Enterotoxämie ist eine Krankheit, die bei Rindern, Ziegen und Schafen zu tödlichen Folgen führen kann. Die Enterotoxämie tritt in der Regel zwischen der 3. und 8. Woche auf, insbesondere bei gesund gemästeten Tieren und im Alter von 6 Monaten bis zu einem Jahr. Ältere Schafe sind hingegen meist im Frühling und in den Sommermonaten gefährdet, an der Krankheit zu erkranken. In unserem Land wird dieses Problem allgemein als „çelerme“ oder „çelertme“ bezeichnet. Die Bakterien, die die Krankheit verursachen, werden je nach Art der von ihnen gebildeten Toxine in Typen wie A, B, C, D, E, F klassifiziert. Es gibt sechs verschiedene Typen dieser Krankheit, wobei die Typen B, C und D insbesondere auf dem amerikanischen Kontinent verbreiteter sind. Enterotoxämie vom Typ A kann Entzündungen des Dickdarms verursachen.

Was verursacht Enterotoxämie?

Enterotoxämie entsteht in der Regel infolge einer Darminfektion, die durch Toxine verursacht wird, die das Bakterium Clostridium perfringens produziert. Dieses Bakterium kommt natürlicherweise im Darm von Tieren vor, doch unter dem Einfluss verschiedener Faktoren kommt es zu einer übermäßigen Vermehrung und Toxinsekretion, wodurch die Krankheit entsteht. Verschiedene Faktoren wie eine protein- und energiereiche Ernährung, der Verzehr von Futtermitteln mit übermäßigen Mengen an Milch oder Getreide, Ungleichgewichte in der Darmflora, Stress, unzureichende Hygiene, Überfütterung oder schnelle Futterumstellungen führen zu einer übermäßigen Vermehrung dieses Bakteriums und damit zum Ausbruch der Krankheit.

Was ist Enterotoxämie

Was sind die Symptome der Enterotoxämie-Krankheit?

Die Symptome der Enterotoxämie-Krankheit sind meist plötzlich und schwerwiegend. Daher beginnt die Krankheit bei betroffenen Tieren oft mit plötzlichen Todesfällen. In Fällen, in denen Symptome beobachtet werden können, sind diese jedoch meist wie folgt:

  • Plötzlicher Tod,
  • Appetitlosigkeit,
  • Extreme Schwäche und Mattigkeit,
  • Hohe Körpertemperatur,
  • Atembeschwerden,
  • Blutiger Durchfall oder blutiger Kot,
  • Bewegungsschwierigkeiten,
  • Zähneknirschen,
  • Depression und Unruhe,
  • Brüllen, Bewusstlosigkeit und Krämpfe werden beobachtet.

Diese Symptome können je nach Schwere der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des betroffenen Tieres variieren. Wenn erste Anzeichen der Krankheit beobachtet werden, ist es wichtig, sofort einen Tierarzt zu konsultieren.

Enterotoxämie

Behandlungsmethoden der Enterotoxämie-Krankheit

Falls das Tier an der Krankheit erkrankt, können Antibiotika eingesetzt werden, um die Infektion unter Kontrolle zu bringen. Um das Verdauungssystem zu entlasten, können magensäurereduzierende Substanzen oral verabreicht werden. Medikamente, die die Schaumbildung verhindern, können eingesetzt werden, um Gasansammlungen zu reduzieren. Schmerzmittel können angewendet werden, um zur Beruhigung des Tieres und zum Genesungsprozess beizutragen. Vitamin B1 kann verabreicht werden, um Problemen des Nervensystems vorzubeugen oder diese zu behandeln. Zudem ist der Einsatz von natürlichen oder kommerziellen Probiotika zur Regulierung der Darmmikroflora eine gängige Behandlungsmethode. Der Behandlungsprozess kann jedoch je nach Schwere der Erkrankung, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Tieres und der Beurteilung durch den Tierarzt variieren. Daher sollte für jedes kranke Tier ein geeigneter Behandlungsplan vom Tierarzt festgelegt werden.

Wie kann man sich vor der Enterotoxämie-Krankheit schützen?

Die Impfung gegen Enterotoxämie ist eine der am besten geeigneten und effektivsten Methoden. Daher sollten Lämmer und Zicklein im Alter von 4 bis 8 Wochen gegen Enterotoxämie geimpft werden. Erwachsene Tiere sollten einmal jährlich geimpft und Impfaufzeichnungen geführt werden. Impfstoffe sollten immer frisch sein und im Kühlschrank aufbewahrt werden; Tiere, die Krankheitssymptome zeigen, sollten nicht geimpft werden. Es sollte kein plötzlicher Übergang zu Kraft- oder Getreidefutter erfolgen; für den Übergang zu neuem Futter sollte eine Eingewöhnungsphase von 5-7 Tagen angewendet werden. Bei einzeln geborenen Lämmern sollte keine übermäßige Milchaufnahme zugelassen werden; diese Tiere sollten während des Saugens bei ihren Müttern sorgfältig beobachtet werden. Tiere sollten regelmäßig gegen innere und äußere Parasiten behandelt werden, und in den Betrieben sollte auf Sauberkeit und Hygienebedingungen geachtet werden. Insbesondere Praktiken, die Lämmer und Zicklein unter Stress setzen könnten, sollten vermieden werden; dazu gehören Überbelegung, häufiges Anfassen von Hand sowie unzureichende Futter- und Tränkeeinrichtungen. Zusammenfassend helfen Ihnen diese Maßnahmen, Ihre Tiere vor der Enterotoxämie-Krankheit zu schützen.

Enterotoxämie

Wann wird die Breinieren-Impfung durchgeführt?

Die Breinieren-Impfung wird bei Lämmern und Zicklein in der Regel im Alter von 4 bis 8 Wochen durchgeführt. Zudem wird für erwachsene Tiere eine jährliche Impfung empfohlen. Diese Impfungen sollten vor den Zeiträumen durchgeführt werden, in denen die Krankheit verbreitet ist, also im Frühjahr und Herbst. Auf diese Weise sind die Tiere besser gegen die Krankheit geschützt. In Übereinstimmung mit den Empfehlungen Ihres Tierarztes sollte der geeignete Zeitpunkt für die Impfung festgelegt werden.

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