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Wie wird Brokkoli-Anbau betrieben?

Der Brokkoli-Anbau ist aufgrund seiner historischen Herkunft und seines Nährwerts sowohl weltweit als auch in der Türkei eine bedeutende landwirtschaftliche Tätigkeit. Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und stammt aus derselben Familie wie andere Kohlsorten. Brokkoli, von dem man annimmt, dass er ursprünglich aus der Mittelmeerregion stammt, wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Kulturen entdeckt und weiterentwickelt. Er gilt als beliebtes Gemüse in vielen Regionen Asiens, Amerikas und Europas. In der Türkei ist der Brokkoli-Anbau vor allem in den Mittelmeer- und Ägäisregionen verbreitet. In Bezug auf den Marktbedarf wird Brokkoli frisch und gefroren in vielen Supermärkten, Gemüseläden und Märkten den Verbrauchern angeboten. Mit dem steigenden Gesundheitsbewusstsein und der Änderung der Ernährungsgewohnheiten der Verbraucher ist auch die Nachfrage nach Brokkoli gestiegen. Daher hat der Brokkoli-Anbau sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem Auslandsmarkt ein bedeutendes Potenzial.

Wo wächst Brokkoli?

In der Türkei ist der Brokkoli-Anbau im Allgemeinen in Regionen verbreitet, in denen ein kühles und gemäßigtes Klima vorherrscht. Daher sind die Mittelmeer- und Ägäisregion die am besten geeigneten Gebiete für die Brokkoliproduktion. Besonders in Städten wie Antalya, İzmir, Muğla, Aydın, Mersin, Adana, Hatay, Denizli, Manisa und Balıkesir ist der Brokkoli-Anbau sehr beliebt. Die klimatischen Bedingungen dieser Regionen ermöglichen die Gewinnung von Qualitätsprodukten.

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Klima und Bodenstruktur beim Brokkoli-Anbau

Brokkoli, der gemäßigtes Klima bevorzugt, gehört zu den kühlen Saisongemüsen. Hohe Temperaturen und Trockenheit wirken sich negativ auf die Entwicklung der unreifen Blütenanlagen des Brokkolis aus. Daher sind ideale klimatische Bedingungen Temperaturen zwischen 15-20°C und ein ausgewogenes Feuchtigkeitsniveau. In Bezug auf die Bodenstruktur bevorzugt er leichte, gut durchlässige, humusreiche Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Gut wasserbindende Böden helfen den Wurzeln der Pflanze, sich gesund zu entwickeln und Nährstoffe effektiv aufzunehmen. Zudem liefern organisch reiche Böden die für das Wachstum des Brokkolis notwendigen Nährstoffe.

Aussaat beim Brokkoli-Anbau

Brokkoli, eines der kühlen Klimagemüse, wird im Allgemeinen in den Wintermonaten gepflanzt. Die Saatgutwahl ist für den Erfolg dieses Prozesses sehr wichtig. Gesundes und qualitativ hochwertiges Saatgut ist der erste Schritt zu einer gesunden und produktiven Brokkolipflanze. Auch die gute Vorbereitung des Bodens vor der Aussaat ist sehr wichtig. Durch Bodenbearbeitung und notwendige Düngung wird die Ernährung des Bodens sichergestellt. Brokkolisamen werden in der Regel mit einem Reihenabstand von 45-70 cm und einem Abstand in der Reihe von 30-50 cm gepflanzt. Die Saattiefe kann je nach Größe des Samens variieren, wird aber im Allgemeinen 1-2 cm tief gesät. Nach der Aussaat sollten regelmäßige Bewässerung und Unkrautbekämpfung durchgeführt werden, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Während der Aussaatperiode sollten auch regelmäßige Schutzspritzungen gegen Schadinsekten und Krankheiten durchgeführt werden. Durch Befolgen dieser Schritte ist es möglich, ein erfolgreiches und gesundes Produkt beim Brokkoli-Anbau zu erzielen.

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Bewässerung beim Brokkoli-Anbau

Da es sich um eine Pflanze handelt, die keine übermäßige Feuchtigkeit mag, sollte bei der Bewässerung von Brokkoli vorsichtig vorgegangen werden. Ein ständig feuchter Boden führt zu Wurzelfäule und Krankheiten bei der Brokkolipflanze. Im Allgemeinen beträgt das ideale Bewässerungsintervall für Brokkoli 7-10 Tage. Dieser Zeitraum variiert jedoch je nach Klima der Region, der Wasserspeicherkapazität des Bodens und den Wetterbedingungen. Das Tröpfchenbewässerungssystem ist eine der am besten geeigneten Bewässerungsmethoden für Brokkoli. Diese Methode stellt sicher, dass das Wasser direkt in den Wurzelbereich der Pflanze gegeben wird. Wenn ein Tröpfchenbewässerungssystem nicht angewendet werden kann, ist auch die Furchenbewässerung eine effektive Alternative. Der Bewässerungsbedarf der Brokkolipflanze steigt insbesondere in den ersten Wochen nach der Pflanzung der Setzlinge und während der Ährenbildungsphase. In diesen Zeiträumen werden die Bewässerungshäufigkeit und -menge erhöht, um den Wasserbedarf der Pflanze zu decken. Beim Brokkoli-Anbau sollte jedoch bei der Bewässerung immer eine Überwässerung vermieden und die Wasserspeicherkapazität des Bodens berücksichtigt werden.

Düngung beim Brokkoli-Anbau

Zunächst sollte vor dem Brokkoli-Anbau eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Basierend auf den Ergebnissen der Bodenanalyse wird bestimmt, welche Arten von Düngemitteln verwendet werden sollten. Beim Brokkoli-Anbau werden im Allgemeinen stickstoff-, phosphor- und kaliumhaltige Düngemittel verwendet. Während der Pflanzung werden die gesamten phosphor- und kaliumhaltigen Düngemittel sowie ein Drittel des Stickstoffdüngers in den Boden eingemischt. Dies hilft dem Wurzelsystem der Pflanze, sich zu stärken und in den ersten Wachstumsphasen einen gesunden Start hinzulegen. Während die Brokkolipflanze wächst und sich die Hauptköpfe zu bilden beginnen, wird die restliche Menge des Stickstoffdüngers und andere Nährstoffe in unterschiedlichen Anteilen und zu bestimmten Zeiten ausgebracht. Dies gewährleistet eine kontinuierliche und ausgewogene Ernährung der Pflanze. Dadurch werden qualitativ hochwertige und gesunde Produkte erzielt.

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Ernte beim Brokkoli-Anbau

Die Ernte erfolgt, bevor sich die Blütenknospen der Brokkolipflanze öffnen. Das Öffnen der Knospen und das Erscheinen gelber Blütenblätter bedeuten, dass das Produkt seine Marktqualität verliert. Während des Ernteprozesses wachsen mit dem Abschneiden des mittleren Hauptbrokkolikopfes die Seitentriebe schnell und bilden kleinere Köpfe. Während einer Anbausaison wird die Ernte in der Regel 4-6 Mal wiederholt, etwa alle 2-3 Tage. 

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Wie viel Brokkoli ergibt 1 Dekar?

Der Ertrag des geernteten Brokkolis variiert je nach Erntemethode, verwendeter Sorte, Pflanzabstand und Anbaubedingungen. Im Allgemeinen wird ein Ertrag zwischen 2000-3000 kg pro Dekar erzielt. Brokkoliköpfe entwickeln sich auch nach der Ernte weiter. Aus diesem Grund werden geerntete Brokkoli bei Raumtemperatur innerhalb von etwa drei Tagen gelb und verlieren ihren Marktwert. Die besten Lagerbedingungen für Brokkoli werden bei einer Temperatur von 0°C und 95% Luftfeuchtigkeit in einer gut belüfteten Umgebung gewährleistet. Geernteter Brokkoli sollte unter diesen Bedingungen nicht länger als 2-3 Wochen gelagert werden. Eine langfristige Lagerung führt zu einer Farbveränderung der Blütenknospen und zum Abfallen der Knospen. Daher sollte Brokkoli nach der Ernte so schnell wie möglich zum Verbraucher gebracht werden.

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