Der Wickenanbau ist eine sehr beliebte Methode der Gemüseproduktion unter Garten- oder Feldbedingungen. Es gibt wichtige Punkte, die beim schrittweisen Wickenanbau beachtet werden müssen. Diese sind:
Saatgutwahl:
Der erste Schritt eines guten Wickenanbauprozesses ist die Auswahl von qualitativ hochwertigem Saatgut. Es ist sehr wichtig, gesundes, krankheitsfreies und gut entwickeltes Saatgut zu bevorzugen.
Bodenvorbereitung:
Für Wicken sollte eine geeignete Bodenwahl getroffen werden. Ein gut drainierter, humoser und leicht saurer Boden ist für die Wicke am besten geeignet. Der Boden sollte tief bearbeitet werden, und Steine, Wurzeln sowie anderes Unkraut sollten von der Fläche entfernt werden. Um den Boden mit organischer Substanz anzureichern, kann Kompost oder Dünger hinzugefügt werden.
Aussaat:
Die Aussaat sollte in einer für Wicken geeigneten Tiefe und in entsprechendem Abstand erfolgen. In der Regel sollte eine Tiefe von 2-5 cm und ein Reihenabstand von mindestens 30 cm eingehalten werden. Das Einweichen der Samen in Wasser über Nacht vor der Aussaat kann die Keimung beschleunigen. Die Wicke kann, abhängig von den klimatischen Bedingungen, von Anfang Oktober bis Ende November gesät werden.
Bewässerung:
Nach der Aussaat sollte die Bodenfeuchtigkeit häufig kontrolliert und bei Bedarf bewässert werden. Wickenpflanzen können empfindlich auf Wasserstress reagieren. Der Zeitpunkt der Bewässerung kann praktisch durch die Betrachtung des äußeren Erscheinungsbildes der Pflanzen bestimmt werden. Durch die Kontrolle der Wickenblätter morgens um 10:00 Uhr oder nachmittags gegen 16:00 Uhr kann festgestellt werden, ob eine Pflanze Wasser benötigt. Wassermangel führt bei der Wickenpflanze zuerst zu einer Dunkelfärbung der Blätter und später zu Welken und Einrollen. In diesem Fall ist auf Feldern mit solchen Blättern klar, dass die Zeit für die Bewässerung gekommen ist.
Düngung:
Für Wickenpflanzen sollte ein geeignetes Düngungsprogramm befolgt werden. In der Regel werden stickstoffhaltige Dünger in der ersten Wachstumsphase verwendet.
Stützen:
Da Wickenpflanzen Kletterpflanzen sind, benötigen sie Stützen. Durch die Verwendung von Stangen oder speziellen Wickenstützen sollten die Pflanzen in ihrem Aufwärtswachstum unterstützt werden.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung:
Um Wickenpflanzen vor schädlichen Insekten und Krankheiten zu schützen, sollten regelmäßige Beobachtungen durchgeführt und bei Bedarf geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
Ernte:
Wicken können in der Regel etwa 60-70 Tage nach der Blüte geerntet werden. Wicken sollten geerntet werden, wenn ihre Schalen glänzend grün und prall sind. Sie sollten vorsichtig durch Schneiden oder Abpflücken gesammelt werden.
Frischverzehr oder Lagerung:
Sie können die geernteten Wicken frisch verzehren. Zudem können Sie sie durch Lagerungsmethoden wie Trocknen oder Einfrieren für eine langfristige Nutzung aufbewahren.
Ertrag:
Es wurde beobachtet, dass die Wickenpflanze unter guten Pflegebedingungen 3-4 Tonnen Grünfutter oder 750-1000 kg Heu pro Dekar liefert.
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